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Delegation des
Verkehrsministerium der VR China zu Besuch

Aufgrund internationaler Kontakte besuchte eine hochrangige Delegation des Verkehrsministeriums der VR China unter Leitung von Herrn Yang Hongwen, Stellvertretender Leiter der Abteilung für Umweltschutz dieses Ministeriums, das "Büros für integrierte Verkehrsplanung und Stadtentwicklung" in Kreuztal. Achim Walder hatte für die Gäste ein informatives und wegen der zeitlichen Enge dicht gedrängtes Programm zusammengestellt. Neben Themen zur Verkehrsvermeidung, innovativen Verkehrsplanungen, Verkehrsinformationssystemen und Verkehrslärmvermeidung waren mit dem Kooperationsbüro Brendebach-Ingenieure Themenschwerpunkte ausgewählt. Dabei deckte das Büro Brendebach die Bereiche Hoch- und Tiefbau, Geoinformationssysteme, Projektsteuerung, Landespflege, Bauwerkssanierung, Wasserwirtschaft, Talsperrenbau und Umweltschutz ab.

Die Besucher: Herr Yang Hongwen, Stellvertretender Leiter der Abteilung für Umweltschutz beim Verkehrsministerium Chinas, Herr Yang Yunfeng, Chefingenieur des Verkehrsamts, Shaanxi, Frau Zhang Liming, Außerordentliche Professorin des Shanghaier Forschungsinstituts für Schiffstransport beim Verkehrsministerium Chinas, Frau Kong Xia, Ingenieurin des Verkehrsamts, Provinz Shandong, Frau Wang Yan, Chefingenieurin des Straßenplanungsinstituts beim Verkehrsministerium Chinas, Herr Shu Bin, Chefingenieur des Ersten Vermessungs- und Planungsinstituts beim Verkehrsministerium Chinas, Herr Yang Chongmin, Chefingenieur des Ersten Vermessungs- und Planungsinstituts beim Verkehrsministerium Chinas, Herr Guo Zkiyun, Chefingenieur des Straßenverwaltungsamts, Shandong, Frau Tian Jingbo, Sachbearbeiter der Planungsabteilung des Verkehrsamts, Provinz Henan, Herr Zhou Yunpu, Sachbearbeiter des Verkehrsamts, Provinz Hebei, Herr Bi Jingbao, Chef des Hafens Qin Huangdao, Herr Shi Jingyang, Unterabteilungsleiter des Verkehrsamts der Provinz Hunan, Herr Chen Jianqiang, Stellvertretender Dezernent des Verkehrsamts der Provinz Hunan, Herr Zhu Wanling, Ingenieur der Autobahnentwicklungsgesellschaft der Provinz Hunan, Herr Deng Shunxi, Außerordentlicher Professor der Chang'an Universität, Frau Wang Jingmei, Statistiker des Verkehrsamts Beijing, Herr Zhang Lanjun, Chef des Verkehrsamts Chongqing, Herr Ding Cbangzhou, Ingenieur des Verkehrsverwaltungsverbands Chongqing, Herr Li Chongming, Stellvertretender Leiter des Instituts für Straßenbau der Provinz Sichuan, Herr Zhang Jiqing, Stellvertretender Leiter des Verkehrsamts für Meertransport beim Verkehrsministerium Chinas

Achim Walder erläuterte aus den umfangreichen Arbeitsgebieten seines "Büros für integrierte Verkehrsplanung und Stadtentwicklung". Von Anfang an standen Verkehr und Stadtplanung für die betroffenen Menschen im Mittelpunkt seiner Arbeit. Er stellte differenzierte Bedienungsformen im ÖPNV, Stadtbus, Anrufsammeltaxi, BürgerBus-Systeme, Radstationen, Informationssysteme und Tourismuskonzepte vor. Ein weiterer Schwerpunkt waren Lärmschutzmaßnahmen.
Markus Brendebach von "Brendebach-Ingenieure" referierte über Entwässerungsplanungen, insbesondere Versickerung von Regenwasser, Erschließungsplanungen, landespflegerische Planungen und Umweltverträglichkeitsprüfungen.

Die chinesischen Gäste, die im eigenen Land mit den Problemen steigender Verkehrszahlen und wachsender Mobilität konfrontiert sind, folgten interessiert den beiden Vorträgen. In der anschließenden Diskussion zeigten sich deutlich die Unterschiede zwischen China und Europa, bei den Einstellungen zu den Problemen und Lösungen wie den Mitspracherechten von Bürgern und den staatlichen Planungsgewohnheiten. Während in China die Zahl der PKWs und LKWs stark ansteigt und der Fahrradanteil sinkt, ist in Europa ein Umdenken zu verspüren, das hin zum Umweltverbund tendiert. Neue Konzepte wie das NRW-Pilotprojekt "Radstationen an Bahnhöfen" oder BürgerBus-Systeme fanden großes Interesse. Ebenfalls erstaunt waren die Gäste über die weitreichenden Schritte zur Neustrukturierung von Bahn- und Busverkehr in Europa.

Nachdem die zahlreichen Fragen beantwortet waren und sich die Gäste bei Kaffee und Kuchen gestärkt hatten, wurde das Programm an der Baustelle der ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecke Frankfurt-Köln in Montabaur fortgesetzt. Ein leitender Ingenieur der Deutschen Bahn AG erläuterte das Konzept, die Bauarbeiten und die Maßnahmen im Umweltschutz. Viele Bürger entlang der Strecke haben Bedenken im Bezug auf die zukünftige Lärmentwicklung, wenn die Züge mit mehr als 300 Stundenkilometer in der Nähe ihrer verschlafenen Orte im Westerwald vorbeizischen. Diesen Bedenken musste die Bahn mit teuren Baumaßnahmen entgegenkommen. Tunnel wurden verlängert, Lärmschutzwände aufgestellt und Testmessungen durchgeführt. Die Gäste waren erstaunt über die vielfältigen und umfangreichen Maßnahmen, die zum Schutz der Bürger ergriffen wurden.

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ICE-Bahnhof Montabaur
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ICE-Bahnhof Montabaur

In den Folgetagen besuchte die Delegation unterschiedliche Forschungsanlagen und Institute in ganz Deutschland.